Chile

Chile 1925 – 1927

Emiliano Figueroa Larraín 1925 – 1927:

Emiliano Figueroa (ropa Embajador) [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Emiliano_Figueroa_%28ropa_Embajador%29.jpeg

Ihn hatten wir schon mal als Interimspräsidenten. Jetzt ist er „gewählt“ und Ibáñez’ letzte Marionette. Ibáñez ist natürlich weiterhin Kriegsminister, Anfang 1927 wird er auch noch zum Innenminister ernannt. Daraufhin wird Figueroas Bruder, der Obersten Richter auf Veranlassung von Ibáñez verhaftet.

Außerdem zettelt Ibáñez um die öffentliche Ordnung zu erhalten Pogrome gegen Gewerkschaften und Kommunisten an. Tausende Linke werden verhaftet und viele ermordet. Aber auch innerhalb des bürgerlichen Spektrums werden Säuberungsaktionen durchgeführt. Einige Radikale werden verhaftet, manche sogar ermordet. Andere schaffen die Flucht, so auch Alessandri.

Die Lage ist heikel. Die Linken sind stark und die wirtschaftliche Entwicklung unsicher. Deshalb hält es Ibáñez wohl für besser selbst sämtliche relevanten Ämter (Präsident, Chef der Armee und Innenminister) zu übernehmen.

Figueroa wird von Ibáñez immer weiter zurückgedrängt und tritt schließlich zurück. Er wird soweit zurückgedrängt, dass er sich 1928 nicht mal mehr in Chile befindet. Er wird Botschafter in Peru. Kurz vor seinem Tod wird Figueroa noch kurz Präsident der Zentralbank.

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