Estland

Wilhelm II. 1918:

Wilhelm II, Andacht im Felde – Theo Zasche [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wilhelm_II,_Andacht_im_Felde_-_Theo_Zasche.JPG

Die Revolution in Russland hat zur Folge, dass das russische Zarenreich nicht mehr existiert und damit den Krieg verliert. Deutschland kann daher für ein paar Monate einige Gebiete im Osten beanspruchen. Das Baltikum wird besetzt. Diese Besetzung wird von Lenin im Frieden von Brest-Litowsk vorerst anerkannt. Sinowjew und Trotzki opponieren hiergegen, der Frieden mit und damit die Gebietsabtretungen an Deutschland sind aber wegen der Situation in der Ukraine nötig. In Russland nur umstritten, ist die Gegnerschaft der estnischen Bolschewiki gegen die Besatzung eindeutig. Die Deutschen kriegen das von ihnen ausgerufene aus Estland und Lettland bestehende „Vereinige baltische Herzogtum“ nie unter Kontrolle. Der adlige vor dem Krieg in Afrika aktiv gewesene „Forscher“ Adolf Friedrich von Schwerin kann sein Amt als Staatsoberhaupt nicht einmal antreten.Nicht nur die Kommunisten leisten Widerstand gegen die Besatzung, sämtliche Esten und Letten stehen den deutschen Okkupanten entgegen. So kann sich Willy im Baltikum nur auf die deutsche Minderheit stützen. Diese errichtet eine Militärdiktatur, verbietet sämtliche nicht deutschsprachigen Zeitungen und versucht einen Feudalstaat zu errichten. Sie scheitern damit schon im Ansatz.

Es bildet sich ein Komitee, das für die Unabhängigkeit Estlands eintritt und mit terroristischen Mitteln die Deutschen bekämpft. Dieses Komitee und damit die Unabhängigkeit Estlands wird noch während des Kriegs anerkannt vom UK und von Frankreich. Von dort unterstützt sorgt das Komitee gemeinsam mit den Bolschewiki für unübersichtlichen Krieg, der andauert bis die Matrosen in Kiel meutern und die deutschen Truppen deshalb abziehen müssen. Das Komitee übernimmt vorerst die Macht.

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