Estland

Wir lassen uns das dagegegnsein nicht verbieten
Wilhelm von Leeb 1941:

Bundesarchiv Bild 183-1999-1206-500, Wilhelm Ritter von Leeb [Attribution-Share Alike 3.0 Germany] Attribution: Bundesarchiv, Bild 183-1999-1206-500 / CC-BY-SA http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1999-1206-500,_Wilhelm_Ritter_von_Leeb.jpg

Dieser deutsche Feldmarschall hat eine ungebrochene militärische Karriere bei der bayerischen Armee, der Reichswehr und der Wehrmacht hinter sich als er zum Zeitpunkt des Überfalls auf die Sowjetunion der Oberbefehlshaber und Feldmarschall der Heeresgruppe Nord ist, die u.a. für die Besetzung von Estland verantwortlich ist. Von Leeb erkennt schnell, dass die Esten vor allem die Sowjets loswerden wollen und lässt daher den estnischen Widerstand die Reste der Roten Armee vertreiben. Es kommt daher zu einer nennenswerten Schlacht in Tartu. Die kleine Stadt wird fast vollständig zerstört.Nach der Besetzung von Estland verkündet der zuständige Reichsminister Alfred Rosenberg, selbst in Estland geboren, dass die baltischen Staaten eingedeutscht werden sollen. Daher endet kurz nach der Besetzung die militärische Verantwortung für Estland und eine zivile Regierung wird eingerichtet.

Wilhelm von Leeb wird weiter Kriegsverbrechen begehen, schließlich in Kriegsgefangenschaft geraten und als Kriegsverbrecher verurteilt werden. Die Strafe wird allerdings durch die Kriegsgefangenschaft abgegolten sein, so dass er in Freiheit in Bayern sterben kann. Bis zur Schließung 1993 gibt es in seiner Heimatstadt Landsberg am Lech eine nach ihm benannte Kaserne.

Autor: Markus

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