Estland

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Tiit Vähi 1992:

Dieser Ingenieur ist der Regierungschef bis zu den ersten verfassungsgemäßen Wahlen.

Sein Kabinett besteht aus Bürokraten, was ein passender Neuanfang nach dem Ende der Sowjetunion ist. Es wird ein Komitee eingerichtet, dass die Staatsbetriebe privatisieren soll.

Ansonsten ersetzt noch der Kronen den Rubel als Währung und mit Litauen, Lettland und Finnland werden Kooperationsabkommen über den Verkehr geschlossen.

Nach den Wahlen tritt Vähi ab. Etwas später aber wird er Wahlen gewinnen und so noch einmal Premierminister werden.

Autor: Linus Deitermann
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Mart Laar 1992 – 1994:

Mart Laar [Attribution 3.0 Unported] Author: Kaupo Kikkas http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mart_Laar.png

Dieser Geschichtslehrer hatte es schon in der SSR bis zum Kultusminister gebracht. Als die Sowjetunion sich dem Ende zuneigt, gründet er eine nationalistische Partei. Für diese Partei wird er auch ins erste Parlament und in die Verfassungsgebende Versammlung gewählt. Schließlich gewinnt er die ersten Wahlen zum Ministerpräsidenten einer Koalitionsregierung. Mit dieser Wahl sind die Weichen für Estland gestellt. Mart gilt als Gründer der liberalen Marktwirtschaft in Estland und bekommt zurecht Preise, die nach Milton Friedman benannt sind. Er bereitet also die Privatisierung von praktisch allem ein und bindet die estnische Krone an die D-Mark. Durch die massive Unterstützung von Finnland und der EU geht das Konzept für Estland auf und der Gewinn fließt nicht ausschließlich an ausländische Investoren.1994 muss Mart überraschend zurücktreten, da man ihm Bereicherung beim Währungswechsel von dem Rubel zur Krone vorwirft. Die Vorwürfe können nie bestätigt werden und so kommt er wieder.

Autor: Markus

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