Estland

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Juhan Parts 2003 – 2005:
Juhan Parts, statsminister Estland, vid presskonferens under Nordiska radets session i Stockholm [Attribution 2.5 Denmark] Attribution: Magnus Fröderberg/norden.org http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juhan_Parts,_statsminister_Estland,_vid_presskonferens_under_Nordiska_radets_session_i_Stockholm.jpg

Die Wahlen von 2003 gewinnt überraschend dieser Konservative. Überraschend ist nicht, dass er konservativ ist, das sind die ja alle, aber dieser Jurist stammt aus einer vorher kleinen Pro Europa Partei, die sich aus einer Jugendorganisation entwickelt hatte und ein Durchschnittsalter von unter 30 Jahren aufweist. Er geht eine Koalition mit den vorherigen Regierungsparteien ein und hat nun als Ministerpräsident die Ehre sowohl den Beitritt zur EU als auch den Beitritt zur NATO zu vollziehen. Beides gelingt gut und Estland wird ein verlässlicher Partner.Wahrscheinlich hätte Juhan eine großartige Karriere machen können, aber er kommt auf eine seltsame Idee. Zusammen mit dem Justizminister legt er eine Quote fest nach der jeder Regierungsbezirk eine bestimmte Anzahl von korrupten Beamten überführen muss. Dies wird mit den Methoden von Stalin verglichen. Nun, man kann natürlich alles miteinander vergleichen. Juhan verliert jedenfalls das Misstrauensvotum und wird durch den Wirtschaftsminister ersetzt.

Autor: Markus

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