Estland

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Ado Birk 1920:

AaduBirk [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:AaduBirk.jpg

Dieser Theologe hatte keine Probleme im Zarenreich. Er ist der Außenminister von Tõnisson. Als die Koalition zerbricht, ist es schwer einen neuen Ministerpräsidenten zu finden. Keiner will mit den Sozialisten und keiner mit den Konservativen zusammenarbeiten. Beide zusammen haben aber die Mehrheit. Birk als Theologie ist ein Kompromisskandidat, der zwar gewählt wird, aber seine Koalition hält nur drei Tage, in denen es Birk nicht gelingt auch nur eine Entscheidung durchs Parlament zu bekommen. Also muss Tõnisson wieder ran.Birk wird schließlich Botschafter in Moskau. Hier gibt es Ärger, weil er sich nach seiner Abberufung weigert den Posten zu verlassen. Als er doch nach Estland zurückkehrt, wird er wegen Spionage verurteilt. Unwahrscheinlich ist, dass er wirklich ein Freund der Sowjetunion war, denn 1941 wird er zum Tode verurteilt. Dieses Urteil kann dann nicht vollstreckt werden, weil Birk vorher zu Tode gefoltert wird. Trotzdem ist er bislang nicht heilig gesprochen worden.

Autor: Markus
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Jaan Tõnisson 1920:

Riigitegelane Jaan Tõnisson, ERM Fk 2827-662 [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Riigitegelane_Jaan_T%C3%B5nisson,_ERM_Fk_2827-662.jpg

Die schwierigen Mehrheitsverhältnisse lassen die Esten auf die Idee kommen einfach neu zu wählen. Diese Neuwahlen werden organisiert von Tõnisson, der nun einer Minderheitsregierung vorsteht, bestehend nur aus seiner Volkspartei. Er und seine Partei verlieren ziemlich deutlich und es gibt daher nach den Wahlen einen anderen Regierungschef.Tõnisson, der übrigens auch Besitzer einer der größten Druckereien und Chefredakteur der auflagenstärksten Zeitung des Landes ist, wird aber noch mehrmals wieder kommen.

Autor: Linus Deitermann

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