Somalia

Somalia

Abdullahi Yusuf Ahmed عبدالله يوسف أحمد‎‎ 2001 – 2004, 2004 – 2008:

Somalian10ef5-1 [Public Domain] http://en.wikipedia.org/wiki/File:Somalian10ef5-1.jpg

1998 wird in der nordöstlichen Region von Somalia namens Puntland eine Versammlung abgehalten. Hier können sämtliche kämpfenden Gruppen von Puntland beteiligt werden. Man beschließt eine autonome Region zu gründen und zunächst Puntland zu organisieren um später Teil eines geeinten Somalia zu werden. Zunächst hat man aber nur Kontrolle über Puntland. Hier funktioniert die Beendigung des Bürgerkrieges allerdings gut. Die Elite und die Clanführer arbeiten zusammen. 2001 finden die ersten Wahlen statt und Ahmed gewinnt. Seine Regierungszeit ist geprägt davon, Ruhe in Puntland einkehren zu lassen. Es gibt Grenzstreitigkeiten mit Somaliland und als Ahmed eine zweite Amtszeit anstrebt gibt es einen kurzen Ausbruch von Gewalt, da General Muse, ein Clanführer, damit nicht einverstanden ist. Aber auch dies lässt sich schließlich friedlich lösen. Muse wird der Nachfolger von Ahmed werden.Während seiner Regierungszeit arbeitet Ahmed mit der Übergangsregierung eng zusammen. Mit dem Chaos in Mogadischu ist Puntland daher der stabilste Teil von Somalia, in dem die Übergangsregierung Einfluss hat. Als Ahmed dann die Wahlen in Puntland 2004 verliert, wird er Präsident der Übergangsregierung.

Zunächst einmal weigert er sich aus Sicherheitsgründen nach Mogadischu zu gehen. Daher ist der Sitz der Übergangsregierung erst Nairobi und dann verschiedene Orte in Puntland. Es ist Ahmed klar, dass er weder die Kontrolle über Mogadischu noch über ganz Somalia aus eigener Kraft erreichen kann. Er bittet daher die Afrikanische Union um Hilfe. Diese ist bereit Truppen zu schicken. Um die Neutralität zu wahren, dürfen sich Nachbarstaaten an der Mission beteiligen. Dies bedeutet nun nicht, dass die Nachbarstaaten sich aus Somalia zurückziehen würden. Äthiopien bleibt weiterhin aktiv. Eritrea unterstützt weiter die Islamischen Gerichte. Später wird auch Kenia in das Land einmarschieren. 2007 kommt es zu einer weiteren Schlacht um Mogadischu. Grund hierfür ist auch das Erstarken von Aweys, dass die internationale Gemeinschaft nicht hinnehmen will. Die Truppen von AMISON sind schlecht ausgerüstet und deren Eingreifen führt nur dazu, dass schließlich die internationalen Gruppen fluchtartig Mogadischu verlassen müssen. Die Äthiopier sind erfolgreicher. Sie schaffen es jegliche Stabilität in Mogadischu wieder zu verhindern.

Der Misserfolg von 2007 führt zu einem Bruch zwischen Ahmed und seinem Ministerpräsidenten, der sich nicht mehr kitten lässt. Das Parlament muss entscheiden und spricht zunächst dem Ministerpräsidenten das Vertrauen aus, um schließlich zu sagen, dass dies gar nicht passiert sei, was dann wiederum durch eine Videoaufnahme widerlegt wird. Ahmed tritt schließlich entnervt zurück. Für sein Scheitern macht er die Internationale Gemeinschaft verantwortlich, da diese AMISON nicht ausreichend unterstützt hätte.

In gehobene Stellung kommt er nicht mehr zurück. Er stirbt 2012 an einer Lungenentzündung, auch nach ihm wird ein Flughafen benannt.

Autor: Markus

 

Somalia

Adan Mohamed Nuur Madobe 2008 – 2009:


Dieser Warlord und Sprecher des Parlaments übernimmt interimistisch das Präsidentenamt und organisiert Neuwahlen. 2010 tritt er als Parlamentssprecher zurück.

Autor: Markus

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