Somalia

Somalia

Mohamed Farrah Hassan Aidid محمد فرح حسن عيديد‎ 1991 – 1996:

GenAidid [Gambar ini berhak cipta tetapi pemegang hak cipta mengizinkan orang lain untuk menggunakannya untuk tujuan apa pun.] http://id.wikipedia.org/w/index.php?title=Berkas:GenAidid.jpg&filetimestamp=20120625092130

Dies ist der mächtigste Clanführer zur Zeit des Widerstandes gegen Barre. Dieser steckt ihn dann auch wegen der Planung eines Staatstreichs ins Gefängnis. Nach der Überwindung von Barre möchte Aidid Somalia nicht ein zweites Mal an die USA verkaufen. Mahdi tut dies und wird deshalb von Aidid genauso bekämpft, wie schon Barre. Trotz erheblich gesteigerter Unterstützung der USA und weiterer UN Truppen (erstmals nach dem Weltkrieg schickt auch Deutschland wieder Kampftruppen ins Ausland, die dann auch heldenhaft einen 15-jährigen erschießen) gelingt es nicht den Bürgerkrieg zugunsten von Mahdi zu entscheiden. Schließlich geben die USA die Tötung Gefangennahme von Aidid als wichtigstes Kriegs Missionsziel aus. Etwas ungeschickt lassen sich die US Truppen dann auf einen Straßenkampf ein und werden von den Bewohnern abgeschlachtet. Dies ist ein überraschender Sieg und er ist teuer. Während 18 US Soldaten sterben, verlieren nach US Angaben ca. 1000 Somalier ihr Leben. Aidid ist von diesen Ereignissen sicherlich auch überrascht worden, aber kann sich als Sieger feiern lassen. Es zeigt auch, dass Aidid sich auf weite Teile der Bevölkerung stützen kann. Seine Einschätzung, dass die Nahrungshilfe der UN nichts anderes ist, als die Entwicklungshilfe in den 80er Jahren, die Somalia schon einmal ruiniert haben, wird wohl geteilt. Somalia und Mogadischu bezahlen bitter für den Sieg. Es bleibt kein Stein auf dem anderen. Ein Flüchtlingsstrom Richtung Kenia setzt ein, der diesem Land wesentliche Schwierigkeiten bereiten wird. Bis heute gibt es niemanden, der ganz Mogadischu kontrolliert. Bis 1994 ist Aidid einer der meist gesuchten Männer für die USA. Die neue Regierung unter Clinton, denkt sich aber wohl, Scheiß auf Somalia, und die USA zieht sich zurück. Die UN-Truppen verlassen ebenfalls das Land.

Als Mahdi 1995 vertrieben ist, erklärt sich Aidid zum Präsidenten. Er wird aber weder von den Bürgerkriegsparteien noch von der internationalen Gemeinschaft anerkannt. Wer Hungerhilfe als Mittel des Imperialismus, und die UNO als verlängerten Arm der USA brandmarkt, kann ja auch nur ein gewalttätiger Verrückter sein.

Der Bürgerkrieg geht weiter. 1996 stirbt Aidid an den Folgen einer Schussverletzung.

Autor: Markus

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