Chile

Chile 1927 – 1931

Carlos Ibáñez del Campo 1927 – 1931:

Carlos Ibanez del Campo [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carlos_Ibanez_del_Campo.jpg

Da haben wir ihn nun, den Sieger des Putsches. Er war in der Armee nur ein relativ kleines Licht, Leiter einer Schule. Diese Schule spielt aber die entscheidende Rolle bei der Besetzung des Präsidentenpalastes und Carlos wird zum mächtigsten Mann Chiles und sorgt für die neue Verfassung und zunächst die Entmachtung und dann die Liquidation der Linken. Trotzdem nerven ihn die gewählten Volksvertreter und so drängt er erst Alessandri und dann Figueroa aus dem Amt. Nun wird er über die Vizepräsidentenregel zum Präsidenten.

In dieser Zeit kommt es zu einer völligen Überbewertung sämtlicher Wertpapiere und sonstigen handelbaren Gütern in den USA. Dies führt zu einem unglaublichem Reichtum auf Pump. Auch Chile kann hiervon profitieren. Die Wirtschaft funktioniert zwar nicht, aber es gibt einige, die mit Geld herumschmeißen können, daher fällt auch für andere etwas ab. Dies und die vorherigen Liquidationen führen zu einer Beruhigung der Lage in Chile. Carlos kann ein bisschen gestalten, gründet die Luftwaffe und eine Fluglinie. Er baut aber weder eine stabile Wirtschaft noch ein Sozialsystem auf. Daher trifft der Zusammenbruch aller Werte (1929) Chile besonders hart. Mit einem Schlag geht nichts mehr. Die Linken sind wieder da und machen (zu recht) Carlos verantwortlich. Ein Generalstreik wird ausgerufen und Carlos muss 1931 zurücktreten und ins Exil fliehen.

Chile

Chile 1931

Pedro Opazo Letelier 1931:

Pedro Opaso Letelier [Attribution 3.0 Chile] Attribution: Biblioteca del Congreso Nacional http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pedro_Opaso_Letelier.jpg

Nach dem Rücktritt von Ibáñez wird der Senatspräsident Interimspräsident. Er übt das Amt keine 24 Stunden aus. Innerhalb dieser übergibt er an einen Mann der für fähiger gilt die sozialistische Revolution aufzuhalten.

Opazo bleibt, mit kurzer Unterbrechung (sozialistische Republik) bis 1944 Senatspräsident.

Chile

Chile 1931

Juan Esteban Montero Rodríguez 1931:

Juan Esteban Montero [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juan_Esteban_Montero.jpg

Montero war Vorsitzender der Verfassungskommission 1925. Er ist also geeignet auch 1931 noch einmal Lückenbüßer zu spielen. Es herrscht großes Chaos in der Weltwirtschaftskrise. Viele provisorische Präsidenten folgen aufeinander. Die Krise trifft Chile besonders hart, weil im Laufe der 20er mit Nordrhodesien ein starker Konkurrent auf dem Kupfermarkt aufgekommen ist. Der Preisfall ist deshalb bei Kupfer besonders stark. Die US-Amerikaner versuchen ihre Minen durch Drosselung der Produktion (in Nordrhodesien und Kanada) zu schützen, jedoch lassen sich weder die Kanadier noch die Briten dazu überreden ihre Produktion zur Hilfe der US-Amerikaner zurückzufahren und sichern sich stattdessen durch die Krise ihren Platz am Weltmarkt. Opfer ist Chile. Die Investoren aus den USA bringen ihr Kapital in Sicherheit und Chile bleibt zerrüttet zurück. Es kommt zu Unruhen und die sozialistische Revolution ist nah. Die chilenische Elite hat außer Repression den Aufständischen nichts entgegenzusetzen.

Montero will in dieser Situation den Anschein an Demokratie wahren, für die er als „Verfassungspräsident“ steht. Er tritt zurück und benennt den Innenminister Trucco zum Präsidenten bis zur Wahl, bei der er gewinnen und so 3 Monate später wieder Präsident wird.

Chile

Chile 1931

Manuel Trucco Franzani 1931:Manuel Trucco Franzani

Dieser war ein Universitätsprofessor und wird als Vorsitzender der Radikalen Partei Innenminister unter Montero. Die Radikale Partei würde man in anderen Ländern sozialdemokratisch nennen. In ihrer langen Geschichte wechselt sie so oft die Seiten, dass der Opportunismus die einzige Konstante ist. Manuel ist nur Interimspräsident, seine Aufgabe ist es bis zu den Wahlen die sozialistische Revolution zu verhindern.

Als Liberaler will Trucco die Wirtschaftskrise über die Reduzierung der Staatsausgaben lösen. Sämtlichen Staatsangestellten, inklusive der Soldaten, wird 30% des Gehalts gestrichen. Sein Vorgänger hatte die Gehälter schon um 10% gesenkt. Und das in Zeiten von Inflation und mit radikalen sozialistischen Parteien im Land die durchaus Einfluss auf weite Teile der Bevölkerung und auch der Armee haben. Es kommt zur Meuterei bei der Marine. Die Soldaten fordern die Rücknahme der Gehaltskürzungen, eine Landreform und die Enteignung sämtlichen privaten Geldvermögens über einer Million US-$ zur Begleichung des Haushaltsdefizits. Trucco lächelt leider nicht nett und kommt den Forderungen nach, sondern schickt loyale Einheiten der Armee zur Bekämpfung. Diese Einheiten werden kommandiert von Mitgliedern der NSDAP (Chile hat eine relativ große deutsche Minderheit und innerhalb dieser ist die Nazipartei sehr beliebt) und der „Vereinigung der Freunde Deutschlands“ (AAA). Die sozialistischen Soldaten werden von der See, von Land und aus der Luft bombardiert. Nun geben die Meuterer auf und werden festgenommen. Im Zuge der Sozialistischen Junta werden sie amnestiert und bleiben auch infolge in Freiheit.

Später werden aus der UP Allendes heraus diese Ereignisse als „größte Chance zur Revolution in der Zwischenkriegszeit, die aufgrund fehlender Koordinierung zwischen Arbeiterschaft und Armee vertan wurde“ bezeichnet werden. In Großbritannien kommt es zeitgleich ebenfalls zu einer Meuterei bei der Marine, die ebenfalls das Ziel hat Gehaltskürzungen rückgängig zu machen. Dort geht die Regierung auf die Forderung ein.

Trotz dieser Ereignisse werden Wahlen abgehalten, die nicht als fair bezeichnet werden können.

Trucco wird später Botschafter in der USA und kurz vor seinem Tod Chef der Zentralbank. Er stirbt 1954.

Chile

Chile 1931 – 1932

Juan Esteban Montero Rodríguez 1931 – 1932:

Juan Esteban Montero [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juan_Esteban_Montero.jpg

Diesmal richtig. Montero gewinnt die Wahlen mit 60 % der Stimmen. Nun könnte er etwas vernünftiges tun, macht er aber nicht. Die soziale Katastrophe will er durch freiwillige Spenden lösen. Derweil hungert das Volk. An Weihnachten kommt es zum kommunistischen Aufstand. Montero reagiert mit unnachgiebiger Härte, er lässt den Sitz der Kommunistischen Partei stürmen und jeden der sich dort aufhält töten. Damit verliert er das Vertrauen der Bevölkerung. Und das Militär um Ibáñez und die Konservativen um Alessandri versuchen an die Macht zu kommen. Montero kündigt ein linksgerichtetes Programm an. Marmaduque Grove Vallejo, Kommandant der Luftwaffe, startet einen Putschversuch und übernimmt eine Airbase. Als er von Montero abgesetzt wird, stellt sich das Militär auf die Seite von Grove und Montero muss zurücktreten. Eine Junta übernimmt und ruft die Sozialistische Republik Chile aus.

Chile

Chile 1932

Arturo Puga Osorio 1932:

Arturo Puga [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arturo_Puga.jpg?uselang=de

Nach dem Rücktritt von Montero bildet sich am 4.Juni 1932 die Sozialistische Junta unter Puga.

Als erstes schließt die Junta für drei Tage die Banken um sie dann unter staatlicher Kontrolle wieder zu eröffnen. Pfandleiher werden gezwungen die gepfändeten Güter ohne Gegenleistung wieder zurückzugeben und es werden Suppenküchen eröffnet.

Da der Staat pleite ist, werden die Juweliere Santiagos durch die Polizei ausgeraubt und der Schmuck an den Staat übergeben. Den Juwelieren wird zugesichert, dass sie entschädigt werden, wenn der Staat wieder Geld hat. Zudem werden sämtliche sich im Land befindlichen Devisen durch den Staat konfisziert. Schließlich wird ein Komitee gebildet, dass in Zukunft die Lohn- und Preispolitik des Landes bestimmen soll. Die Junta ist offensichtlich verzweifelt bemüht die Folgen, die die Krise auf die armen Bevölkerungsschichten hat, abzumildern. Gleichzeitig ist sie dabei eine Planwirtschaft zu errichten. Jedoch hat sie keine Unterstützung bei der Gewerkschaftsführung und auch keine bei der Kommunistischen Partei. Diese lehnen die Junta als „zu militaristisch“ ab. Nunja, jedenfalls führt die fehlende Unterstützung dazu, dass die Junta zusammenbricht, d.h. von den Rechten vereinnahmt wird. Der Sozialismus hält somit nur 12 Tage. Puga stirbt 1970, also in dem Jahr, indem Chile wieder einen sozialistischen Präsidenten bekommt.

Chile

Chile 1932

Carlos Dávila Espinoza 1932:

Dies ist ein Ziehkind von Ibáñez, allerdings kein Militär, sondern ein Journalist und Mitglied der Radikalen Partei. Unter Ibáñez Präsidentschaft war er Botschafter in den USA. Nun könnte man natürlich vermuten, wer hinter der Vertreibung der Linken aus der Junta steht. Die neue Junta setzt sich aus den faschistischen Kräften hinter Carlos und liberalen Kräften zusammen. Carlos wird 100 Tage herrschen, schon bald verlassen die liberalen Kräfte die Junta, da Carlos die Planwirtschaft beibehält. Dies ist allerdings angesichts der anhaltenden Krise auch sinnvoll. Den US-Amerikanern ist erstmal nur wichtig, dass nichts verstaatlicht oder mit anderen Worten ihnen weggenommen wird. Carlos ruft das Kriegsrecht im Land aus, dies trifft natürlich wieder mal die Linken.

Die liberalen Kräfte sammeln sich außerhalb der Regierung und es kommt am 13. September, zwei Tage zu spät, zum nächsten Putsch.

Chile

Chile 1932

Bartolomé Guillermo Blanche Espejo 1932:

Bartolomé Blanche [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bartolom%C3%A9_Blanche.jpeg?uselang=de

Dies ist einer von den Herzchen der AAA, er hat studiert in Hannover und seine Verbindungen zum preußischen Militarismus brechen nie ab. Für eine Mitgliedschaft in der NSDAP reicht es dann aber doch nicht. Er war Kriegsminister unter Ibáñez und Innenminister unter Dávila. Er ist General und sorgt jetzt nach der Niederschlagung der Junta für die Rückkehr zur alten Ordnung. Er bildet ein ziviles provisorisches Kabinett und ruft Wahlen aus.

Es kommt zu Aufständen des Militärs in Antofagasta und Concepción, die Bart niedergeschlagen lässt. Nachdem das gelungen ist, übergibt Bart auch den Präsidentenposten an einen Zivilisten, damit die nächsten Wahlen nicht unter Herrschaft eines Militärs durchgeführt werden.

Chile

Chile 1932

Abraham Oyanedel Urrutia 1932:

Dies ist eine Ikone aus dem Umsturz vom 1891. Danach studierte er Jura und 1927 wurde er vorsitzender Richter des höchsten Gerichts. Als solcher beruft ihn der General zum Vizepräsidenten und tritt dann zurück, nun ist Abraham “legal” Präsident. Dieses pseudo-legalistische Verhalten in Lateinamerika ist schon putzig und erinnert an ein ähnlich dämliches Verhalten in Deutschland zur gleichen Zeit.

Abrahams einzige Aufgabe ist es die Wahlen zu organisieren. Chancengleichheit zwischen den einzelnen Parteien gibt es natürlich nicht und die Verfolgung der Linken hält an. So gewinnt Alessandri die Wahlen. An ihn übergibt Abraham die Macht.

Chile

Chile 1932 – 1938

Arturo Alessandri Palma 1932 – 1938:

Arturo Alessandi Palma 2 [public domain] http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arturo_Alessandi_Palma_2.jpg

Da kommt das Urgestein der Liberalen Partei noch mal wieder. Das Chaos ab Beginn der Weltwirtschaftskrise wird beruhigt durch seine Regierung. Er stützt sich auf die Radikale Partei und auf nicht nationalsozialistische Nationalisten. Für das Bündnis mit letzteren gewährt Alessandri allen Putschisten eine Generalamnestie, hierdurch werden auch die Nazis deutlich gestärkt.

Alessandri hat gegenüber seinen Vorgängern gegenteilige Vorstellungen wie aus der Depression herauszukommen ist. Anstatt den Soldaten den Sold zu kürzen und damit das Land in die Nähe eines Bürgerkriegs zu bringen, betreibt er eine keynsianische Politik und die Wirtschaftskrise wird hierdurch überwunden. Alessandri weitet das Streikrecht aus, kürzt die Arbeitszeit und führt Sozialleistungen ein. Auch werden Banken verstaatlicht und Schutzmaßnahmen für die Währung eingerichtet. Zudem werden Maßnahmen zur Industrialisierung unternommen. Die Regierung Alessandri baut die Infrastruktur massiv aus. Neben Straßen und Stromversorgung wird während seiner Amtszeit auch das Nationalstadion in Santiago gebaut.

In Chile zeigt sich deutlich der Politikwechsel in den USA. Der Liberalismus und das Laissez-faire wird abgelöst durch den New Deal in den USA, was korreliert mit der Guten Nachbarschaftspolitik für Lateinamerika. Diese bedeutet erstens das Ende des klassischen Kolonialismus als Mittel des US-Imperialismus (abgesehen von Puerto Rico, der Kanalzone und Guantanamo) und zweitens die Etablierung eines peripheren Fordismus, also die Einrichtung eines auf Massenproduktion und Massenkonsum ausgerichteten Wirtschaftsmodells. Massenkonsum kann nur erreicht werden durch eine Ausweitung der Binnenmärkte in Lateinamerika, was Lohnerhöhung und Sozialstaat bedeutet. Ebenso sind Verstaatlichungen notwendig, da der „freie“ Markt alles Kapital auf den Exportsektor konzentriert und mit den Waren auch alle Profite in die USA wandern, Akkumulation findet daher nicht in ausreichendem Maße statt. Gleichzeitig wird durch die keynsianischen Maßnahmen die bürgerliche Herrschaft stabilisiert, da sich die Lebensbedingungen der unteren Sektoren der Gesellschaft verbessern. Das ist auch wichtig, damit im herannahenden Weltkrieg Länder wie Chile den USA keine Probleme machen.

Dies passiert überall in Lateinamerika, politisch wird es aber unterschiedlich umgesetzt. In Chile wird, im Gegensatz etwa zu Kolumbien oder Costa Rica, die Linke nicht an der Regierung beteiligt. Das ist nach den revolutionären Klassenkämpfen der letzten 15 Jahre nicht möglich. Allessandri paktiert deshalb mit der Rechten, die ihn in den 20ern zwei Mal aus dem Amt putschte. Es gelingt ihm aber nicht die politischen Differenzen auszuräumen, auch weil Nazideutschland versucht sich nach Bolivien in Chile noch ein zweites Standbein in Südamerika aufzubauen.

Trotz der sich stabilisierenden ökonomischen Lage bleibt das politische Klima daher angespannt. Von Links drückt sich das am stärksten aus, als es zu einem Streik der Forstarbeiter kommt, die sich mit den Indigenen verbünden um der, natürlich aus prügelnden ausländischen Kapitalisten bestehenden, Oligarchie entgegenzutreten. Alessandri reagiert wie 1925 und richtet ein Massaker an, bei dem fast 500 Menschen sterben.

Von Rechts tritt mal wieder dieser Hampelmann Ibáñez auf und gründet finanziell und logistisch unterstützt von Krupp, Flick und anderen deutschen Nazis Anfang der 30er die Nationalsozialistische Partei Chiles. Diese hat unter der deutschen Minderheit und der nicht kleinen Zahl an deutschtümelnden Militärs viele Anhänger (aus dieser Zeit kommt die Bezeichnung Chiles als „Preußen Südamerikas“, obwohl die Nazis eigentlich noch stärker in Bolivien aktiv sind). Ansonsten hat sie keine Basis in Chile, jedoch besteht bei Ibáñez ja immer die Gefahr eines Putsches und so gründen Gewerkschaften, Kommunisten, Sozialisten, Teile der Radikalen und die Militärs der Sozialistischen Junta die Volksfront. Diese richtet sich auch gegen andere faschistische Kräfte im Land, die sich auf das größtenteils neu entstandenen Kleinbürgertum stützen können, das Angst hat, das ihnen der gerade gewonnene bescheidene Wohlstand wieder weggenommen wird.

Die Rechten schaffen es nicht sich zu einen und so gibt es bei den Wahlen von 1938 zwei faschistische Präsidentschaftskandidaten, dagegen steht die Volksfront. Die Liberalen mit dem eher hilflos agierenden Allessandri sind chancenlos. Kurz vor der Wahl machen Gerüchte um einen Putsch von Ibáñez die Runde. Der Putsch wird verhindert durch 60 Jungnazis, die das Sozialministerium besetzen. Sie werden alle getötet und Ibáñez wird angeklagt und muss deshalb von der Wahl zurücktreten. Nun sagt sich dieser vom europäischen Faschismus los und spricht von antikapitalistischen und antiimperialistischen Zielen, die nur demokratisch zu erreichen seien. Es läge Ibáñez ja auch fern zu putschen, das hat er schließlich erst geschätzte 20 mal gemacht.

Es läuft daher auf einen Zweikampf zwischen Volksfront und den anderen Faschisten hinaus. Die Volksfront gewinnt knapp (50,25%).

Alessandri bleibt auch nach seiner dritten Amtszeit politisch aktiv. Er wird Senator, später sogar Vorsitzender des Senats. Als dieser stirbt er und wird ersetzt durch seinen Sohn. Einen seiner anderen Söhne werden wir später auch noch als Präsidenten behandeln.